1-D-Codes
Barcodes sind uns allen von sogenannten Scannerkassen aus dem Supermarkt bekannt; die charakteristischen Strichcodes mit ihrer Abfolge von Balken und Lücken werden durch die Umwandlung einer Zeichenfolge in eine maschinenlesbare Schrift erzeugt. Dabei wird der Barcode von optischen Abtastern, den Strichcodelesegeräten, erfasst und weiterverarbeitet.
Der erste Barcode wurde 1949 von Douglas Young erfunden, mittlerweile werden Barcodes in mehr als 400 verschiedene Schriftarten unterteilt; gemeinsam ist den meisten Codes, dass sie in der Regel in die Abfolge: Ruhezone – Startzeichen – Daten –
Stoppzeichen – Ruhezone unterteilt sind. Dies trifft allerdings nicht auf alle Barcodes zu, der Pharma-Code zum Beispiel hat weder Start- noch Stoppzeichen. In einer unter dem Barcode angebrachten Klartextzeile befindet sich häufig noch der codierte Inhalt in einer für das menschliche Auge lesbaren Zeichenfolge.
Die Barcodes werden grundsätzlich in zwei Gruppen eingeteilt: in die eindimensionalen Codes (1-D-Code), die in Zeilen angeordnet sind, und in die zweidimensionalen Codes (2-D-Code), die als Flächencode bzw. Matrix angeordnet werden