Funktionsweise
Ein Barcodesystem besteht im wesentlichen aus 3 Bestandteilen: dem Drucker, dem Scanner und der Datenbank, woran man schon merkt, dass es sich hier um ein Produkt im Computerzeitalter handelt. Das Drucken eines Strichcodes ist mit praktisch jedem Drucker möglich, wobei natürlich ein spezielles Programm benötigt wird, das Strichcodes generieren kann. Meist werden jedoch spezielle Drucker verwendet, die mit der Thermodirekt- oder Thermotransfertechnik arbeiten, was günstiger und qualitativ hochwertiger ist.
Der Code wird dann im nächsten Schritt von einem Scannerkopf ausgelesen, der natürlich viel schneller und genauer arbeitet, als es das menschliche Auge selbst bei höchster Konzentration könnte, das Ergebnis an den Computer weitergibt und in die Datenbank transferiert. Hier findet dann ein Abgleich mit den in der Datenbank gespeicherten Produkten statt und die Waren- bewegung wird gespeichert, sodass zum Beispiel an einer Supermarktkasse der Preis des registrierten Produktes angezeigt wird und gleichzeitig eine Bestandskontrolle durchgeführt wird.
Doch gerade bei den Scanner gibt es erhebliche Unterschiede, viele verschiedene Funktionsweisen und einige unterschiedliche Designs. So gibt es zum Beispiel den kleinen und wendigen Lesestift, der zwar robust ist, oft aber schon leicht beschädigte
oder schlecht gedruckte Codes nicht mehr erfassen und auswerten kann. Doch daneben gibt es natürlich auch den Scanner, den man von der Art des Aufbaus beispielsweise von der Kasse des nächsten Supermarktes kennt, wobei hier verschiedene technische Umsetzungsmöglichkeiten existieren. So gibt es zum Beispiel den Laserscanner, der eindimensional arbeitet und den Vorteil der einfachen Anwendung und des hohen möglichen Leseabstandes bietet, wobei die langsame Lesegeschwindigkeit einen deutlichen Nachteil darstellt.
Heute gibt es jedoch auch so genannte Imager, die den Code mit einer kleinen Kamera aufnehmen, dann digital übermitteln und als sehr robust beschrieben werden, wobei es hier möglich ist auch zweidimensionale Strichcodes zu entschlüsseln.
Neben solch flexiblen Scannern gibt es jedoch auch so genannte Durchzugsleser für Barcodekarten, wobei es sich um ein fest installiertes Gerät handelt, das einige bestimmte Barcodekarten lesen kann und zwar indem man beispielsweise die Karte wie bei einer klassischen Steckuhr reinschiebt und sie so ausgelesen werden kann, was sich besonders im Bereich von Zeiterfassungen eignet und sich schon seit einem größeren Zeitraum auch in der Praxis für einige Unternehmen bewährt hat.