Normierung

bedenken, dass nicht alle Codes von allen Scannern erfasst und datentechnisch verarbeitet werden können, was dazu geführt hat, dass eine Normierung der Strichcodes stattgefunden hat.

So ist beispielsweise der internationale Handelsstrichcode in der Norm ISO/ IEC 15420 festgelegt, der unter anderem definiert welche Strukturen vorliegen dürfen. Aber auch die Druckqualität ist von entscheidender Bedeutung beim Gebrauch eines Strichcodes, sodass auch diese für lineare Strichcodes in der Norm ISO/IEC 15416 und für zweidimensionale Strichcodes in der Norm ISO/IEC 15415 definiert wurde.

Besonders wichtig sind diese Normierungen in Bereichen, in denen einige Handelspartner zusammenarbeiten und an der Produktion eines Produktes beteiligt sind, da es einen unglaublich hohen Aufwand bedeuten würde, wenn alle Unternehmen einen unterschiedlichen Code verwenden würden, was die Produktivität, die durch den Code erst eingeführt wurde, stark herabsetzen würde. In Bereichen, in denen nur ein Unternehmen an einem Produkt beteiligt ist, sind Normen jedoch nicht unbedingt notwendig, da wie zum Beispiel bei der Post nur interne Geräte mit dem Strichcode arbeiten. Sobald jedoch die Interaktion international wird, setzt auch bei der Post die Pflicht zur Normierung ein, da sonst das betreffende Land die Post wieder aufwendig mit einem Anschriftenlesegerät erfassen und neucodieren müsste.

Falls es dennoch einmal dazu kommen sollte, dass ein Strichcode, der scheinbar laut Norm codiert wurde, von einem Scanner, der laut Norm in der Lage dazu ist den entsprechenden Code zu entschlüsseln und zu verarbeiten, nicht gelesen werden kann, so wurden extra für diesen Fall Strichcodeprüfgeräte konstruiert, die in kürzester Zeit ermitteln können, ob beispielsweise die Druckqualität den in der Norm genannten Ansprüchen genügt oder nicht und so feststellen können, ob es zum Beispiel im eigenen Betreib oder einem zulieferndem Betrieb zu einem Fehler gekommen ist.